Hedda Hansen

Legasthenie

Legasthenie/LRS/Dyskalkulie

Sollten sich bei einem Kind, das einen überaus intelligenten Eindruck macht, in der Schule Probleme beim Erlernen des Schreibens, Lesens, Rechnens ergeben, so sollte man nicht zuwarten, unter dem Motto: "das wird sich schon geben", sondern das Kind - noch bevor sich evtl. seelische Probleme dazugesellen - in eine gezielte, individuelle Hilfestellung geben.

Hier bietet sich eine ganzheitlich vorgehende, multisensorische Methode des Österreichischen Dachverbandes für Legasthenie an:

Die AFS-Methode beruht auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass eine Verbesserung der Schreib-, Lese- und Rechenfertigkeit eines Kindes nur dann möglich ist, wenn in den Bereichen der Aufmerksamkeit und in den Funktionen der Sinneswahrnehmung Unterstützung und individuelles Training erfolgt. Wenn als 3. Übungsfeld die Symptomverbesserung - Übung an den Fehlern - gleichwertig hinzukommt, ist subjektiver und objektiver Erfolg möglich.

A - Aufmerksamkeitsübungen

F - Funktionsverbesserung

S - Symptomarbeit

Die Trainingsarbeit wird selbstverständlich eingebettet in eine annehmende, verständnisvolle

Lernatmosphäre.

Zu Beginn der Trainingsarbeit steht ein einstündiger, umfassender Computertest zur Feststellung einer evtl. vorliegenden Legasthenie sowie der graphischen Darstellung von möglichen Teilleistungsstörungen.

Informationen und Beratung der Eltern sollen eine gute Kooperation ermöglichen.